9/26/2016
2/11/2014
Der Mensch wird stets, zu allen Zeiten,
konfrontiert mit Möglichkeiten,
und ganz besonders lockt ihn dann,
all das, was er nicht haben kann.
Gedanklich mag er sich ergeben
und sich auf heiße Spur begeben.
Er greift sich mutig, wie ein Dieb,
die Beute, die er sonst er vermied.
Will das Gefühl das Zepter schwingen,
dann merke dir, vor allen Dingen,
Gebote schreibt uns der Verstand,
wer's ignoriert, wird leicht verbrannt!
Was ich damit sagen will,
nur ne Kleinigkeit, nicht viel,
mischt die Karten, mit Bedacht.
Das ist alles. Gute Nacht.
Fruchtlose Imitanten
Mir sind jene Menschen so zuwider
die wie Pattex mir am Röckchen kleben
ohne Inhalt, ohne Worte, eig'ne Lieder
nur um sich in meine einzuleben.
Deren Phrasen sind nur unfruchtbarer Boden
ohne Wasser, ohne Aussicht auf Ertrag
jene Acker, sind verdammt, sie auch zu roden
denn kein Baum erlebt in Dürre einen Tag.
Doch mal Hand aufs Herz, sie sind nur Imitanten
Akrobaten, die auf fremden Zungen weinen
denn die Wahrheit ist, dass sie sich niemals fanden
sich mit jeder neuen Sprache selbst verneinen.
Mir sind jene Menschen so zuwider
die wie Pattex mir am Röckchen kleben
ohne Inhalt, ohne Worte, eig'ne Lieder
nur um sich in meine einzuleben.
Deren Phrasen sind nur unfruchtbarer Boden
ohne Wasser, ohne Aussicht auf Ertrag
jene Acker, sind verdammt, sie auch zu roden
denn kein Baum erlebt in Dürre einen Tag.
Doch mal Hand aufs Herz, sie sind nur Imitanten
Akrobaten, die auf fremden Zungen weinen
denn die Wahrheit ist, dass sie sich niemals fanden
sich mit jeder neuen Sprache selbst verneinen.
Weise, wie das Leben fast auf Wellen reitet
einfach so, als wär's ne Leichtigkeit
Vergangenes poliert und wieder aufbereitet
und jede Zeit erscheint im neuen Kleid.
Vielleicht sind wir den Weg schon 1000 Mal gegangen
und 1000 neue Kleider waren Eines
womöglich hält uns jeder Schritt erst recht gefangen
und jedes neue Wort birgt ein Geheimes...
wer Großes sucht, verliert den Blick für Kleines....
einfach so, als wär's ne Leichtigkeit
Vergangenes poliert und wieder aufbereitet
und jede Zeit erscheint im neuen Kleid.
Vielleicht sind wir den Weg schon 1000 Mal gegangen
und 1000 neue Kleider waren Eines
womöglich hält uns jeder Schritt erst recht gefangen
und jedes neue Wort birgt ein Geheimes...
wer Großes sucht, verliert den Blick für Kleines....
Die Stille
Die Stille, sie trägt einen Namen
einen Namen, den jeder erkennt
ihr Schweigen umschließt den Rahmen
der Alles und Jeden benennt.
Kein Zeichen, kein Laut kann sie deuten
denn unsichtbar ruht ihre Macht
geheimnisvoll hört man sie läuten
wie träumende Glocken zur Nacht.
Sie wärmt uns im tiefsten Winter
und taut jedes Eis in uns auf
sie lockt uns, wie spielende Kinder
vom Tale zum Berge hinauf.
Den Trübsinn verschluckt sie mit Würde,
sie schöpft aus den Quellen der Ruh,
ein Mensch, den die Stille berührte,
läuft barfuß und flüstert dir zu ...
Die Stille, sie trägt einen Namen
einen Namen, den jeder erkennt
ihr Schweigen umschließt den Rahmen
der Alles und Jeden benennt.
Kein Zeichen, kein Laut kann sie deuten
denn unsichtbar ruht ihre Macht
geheimnisvoll hört man sie läuten
wie träumende Glocken zur Nacht.
Sie wärmt uns im tiefsten Winter
und taut jedes Eis in uns auf
sie lockt uns, wie spielende Kinder
vom Tale zum Berge hinauf.
Den Trübsinn verschluckt sie mit Würde,
sie schöpft aus den Quellen der Ruh,
ein Mensch, den die Stille berührte,
läuft barfuß und flüstert dir zu ...
Normal sein
Normal sein, ach, was bedeutet das schon
wer definiert dieses Wort, dessen Wert?
Wir gehen zwar aufrecht, Dank Evolution
doch Etwas in uns läuft entschieden verkehrt.
Ein Mensch, dessen Wesen sein Erbe ist
ich nenn' es Vermächtnis des Lebens, der Welt
der sein Tun und sein Denken auf Skalen vermisst
weiß nicht, was sie wirklich zusammen hält.
Getrieben vom Ehrgeiz, vergisst er die Zeit
erschließt fast fiktiv Millionen von Räume
wie ein Zug in Hochgeschwindigkeit
übersieht er am Fenster, die Flüsse und Bäume.
Im aufrechtem Gang durchquert er sein Leben
als gäbe es Etwas, was ihm gehört
um den Wert seines Daseins zu erheben
erst wenn er's begreift, ist auch er zerstört....
Normal sein, ach, was bedeutet das schon
kennt jemand wirklich die Definition?
Was ist wichtig, was nichtig
was bleibt, fliegt davon
was ist schon normal und richtig....?
Normal sein, ach, was bedeutet das schon
wer definiert dieses Wort, dessen Wert?
Wir gehen zwar aufrecht, Dank Evolution
doch Etwas in uns läuft entschieden verkehrt.
Ein Mensch, dessen Wesen sein Erbe ist
ich nenn' es Vermächtnis des Lebens, der Welt
der sein Tun und sein Denken auf Skalen vermisst
weiß nicht, was sie wirklich zusammen hält.
Getrieben vom Ehrgeiz, vergisst er die Zeit
erschließt fast fiktiv Millionen von Räume
wie ein Zug in Hochgeschwindigkeit
übersieht er am Fenster, die Flüsse und Bäume.
Im aufrechtem Gang durchquert er sein Leben
als gäbe es Etwas, was ihm gehört
um den Wert seines Daseins zu erheben
erst wenn er's begreift, ist auch er zerstört....
Normal sein, ach, was bedeutet das schon
kennt jemand wirklich die Definition?
Was ist wichtig, was nichtig
was bleibt, fliegt davon
was ist schon normal und richtig....?
Irgendwie erscheint mir Vieles nicht mehr adäquat
ganz egal, was wir auch denken, alles steht parat.
Diplomatisch wählen wir, die Worte, die' s schon gibt
und schlüpfen durch die Hintertür, wie es uns beliebt.
Überall, auf dieser Welt, trügt uns der Verstand
so, als ob es uns gefällt, ein Leben zweiter Hand
und suchen wir die rechten Worte für Begebenheiten
locken fremder Menschen Orte, um sie uns zu zeigen.
Wir lotsen uns durch das Gescheh'n,
wie Puppen, die durch Knöpfe seh'n
die brav an ihren Fäden hängen
und nicht mal ihren Namen kennen!
Irgendwer, mag sich jetzt fragen, irgendwo auf dieser Welt
Was will der Autor damit sagen, warum hat er' s g'rad mir erzählt....?
ganz egal, was wir auch denken, alles steht parat.
Diplomatisch wählen wir, die Worte, die' s schon gibt
und schlüpfen durch die Hintertür, wie es uns beliebt.
Überall, auf dieser Welt, trügt uns der Verstand
so, als ob es uns gefällt, ein Leben zweiter Hand
und suchen wir die rechten Worte für Begebenheiten
locken fremder Menschen Orte, um sie uns zu zeigen.
Wir lotsen uns durch das Gescheh'n,
wie Puppen, die durch Knöpfe seh'n
die brav an ihren Fäden hängen
und nicht mal ihren Namen kennen!
Irgendwer, mag sich jetzt fragen, irgendwo auf dieser Welt
Was will der Autor damit sagen, warum hat er' s g'rad mir erzählt....?
Mein Sieg ehrt mich heimlich, drum schloss er die Türen
hinten denen die Flammen des Erdenglücks brennen
Milliarden von Menschen ersticken vermeintlich
den Holzscheit im Feuer, den sie nicht erkennen.
Jetzt hab‘ ich begriffen, hinter all diesen Schiffen
dass jeder da draußen sein eigenes ist
man navigiert zwar akribisch, doch scheitert an Riffen
weil die Kurzsichtigkeit stets die Reichweite misst.
Verschrobene Wahrheit verschluckt jede Klarheit
wie der Nebel die Berge, als gäb‘ es kein Licht.
Doch der Wind flüstert leise, fast intuitiv:
"Schließe die Augen, sonst hörst du mich nicht!"
So hab‘ ich mich einfach davongeschlichen
den Blick aus dem Fenster bewahrte ich mir
und sämtliche Schlüssel weggeschmissen
bin nun auf direktem Weg zu mir….
In der Stille liegt die Fülle
Jene Kraft die Glück verspricht
Schließ' die Augen, lass dich treiben
Ehe du dein Schweigen brichst.
Gib dem Leben deine Sprache
Mach die Kür dir doch zur Pflicht
Ohne Worte zeigt das Wahre
Oft ein anderes Gesicht.
Folgst du wirklich deinen Träumen
Oder stehst du nur daneben
Lass die Wünsche sichtbar werden
In der Stille schreit dein Leben.
8/06/2013
Weise,
wie das Leben fast auf Wellen reitet
einfach
so, als wär's ne Leichtigkeit
Vergangenes
poliert und wieder aufbereitet
und
jede Zeit erscheint im neuen Kleid.
Vielleicht
sind wir den Weg schon 1000 Mal gegangen
und
1000 neue Kleider waren Eines
womöglich
hält uns jeder Schritt erst recht gefangen
und
jedes neue Wort birgt ein Geheimes...
wer
Großes sucht, verliert den Blick für Kleines....
7/05/2013
Todgeweiht
Wenn Menschen verstummen
Worte verschlucken
Worte verschlucken
ihren Frust dann in Nachbars Garten spucken
um sich selbst nicht zu sehen und doch zu erkennen
was Hinz und Kunz so beim Namen nennen
dann keimt ein Pflänzchen vor sich hin
ohne Wurzeln, ohne Sinn
kaum geboren, schon verloren
welkt es ungeseh'n dahin...
6/16/2013
Für einen Freund
Farben erwachen in deinen Gedichten
Alles erscheint im bejahendem Licht
Richtungsweisend schreibst du deine Geschichten
Orte und Namen, nein, das kümmert dich nicht.
Vielseitigkeit unterstreicht deine Zeilen
Engstirnigkeiten sind dir ein Graus
Nirgendwo mag ich lieber verweilen
Träume verfasst du vom Leuchtturm aus.
Unechtes, Künstliches spürst du genau
Rosen aus Plastik, ohne Saft und Aroma
Aber jedes Gedicht trägt den Duft deiner Frau....
dies schrieb dir von Herzen deine Freundin Ramona!
Farben erwachen in deinen Gedichten
Alles erscheint im bejahendem Licht
Richtungsweisend schreibst du deine Geschichten
Orte und Namen, nein, das kümmert dich nicht.
Vielseitigkeit unterstreicht deine Zeilen
Engstirnigkeiten sind dir ein Graus
Nirgendwo mag ich lieber verweilen
Träume verfasst du vom Leuchtturm aus.
Unechtes, Künstliches spürst du genau
Rosen aus Plastik, ohne Saft und Aroma
Aber jedes Gedicht trägt den Duft deiner Frau....
dies schrieb dir von Herzen deine Freundin Ramona!
4/07/2013
Ich glaube fürwahr an das Gute
an die Herzen, die Menschen verbinden
doch dann ändert sich Fahrtwind und Route
und ich weiß, ich kann sie nicht finden.
Sie reißen sich selbst in Fetzen
sägen an Existenzen
um ihr Defizit zu ersetzen
und im besserem Licht zu glänzen.
Doch am Ende folgt stets das Erkennen
am Ziel steht die Wahrheit geschrieben
jeder muss Farbe bekennen
sonst findet man nie seinen Frieden.
4/06/2013
Wie ist's möglich, in Zeiten, wie diesen
das eigene Glück zu bewahren
das Leben für sich zu genießen
während And're in Abgründe fahren?
Nagt es an deinem Gewissen
wenn Kinder nach Hunger schreien?
Fühlst du dich betroffen, beschissen
ach, schon vergessen... Nein?!?
Planst du, wie ich, eine Reise
zählst du das Geld auf der Bank
hörst du sie noch weinen, ganz leise
müde, erschöpft und krank?
Wie ist's möglich, in Zeiten, wie diesen
das eigene Glück zu bewahren
das Leben für sich zu genießen
während And're in Abgründe fahren.....
?
3/29/2013
Noch ist nicht aller Tage Abend
dem Himmel sei Dank
Noch sind wir dürstend, labend
nach Erfüllung, doch krank.
Noch ist der Abend in der Ferne
wer weiß schon, wie weit
noch dreht sich alles um die Sterne
zum Werden bereit
Noch ist das letzte Wort verschollen
noch ist jedes Auge blind
noch dreht sich alles um das Wollen
weil Menschen so sind.
dem Himmel sei Dank
Noch sind wir dürstend, labend
nach Erfüllung, doch krank.
Noch ist der Abend in der Ferne
wer weiß schon, wie weit
noch dreht sich alles um die Sterne
zum Werden bereit
Noch ist das letzte Wort verschollen
noch ist jedes Auge blind
noch dreht sich alles um das Wollen
weil Menschen so sind.
Abonnieren
Kommentare (Atom)