4/26/2012

Perlen der Lust
 
 
Gedankenversunken kreiere ich dich,
die Nacht läd' mich heute zum Träumen ein.
In Sehnsucht getaucht, entwaffnest du mich,
dann spüre ich deutlich, ich bin nicht allein.

Im Mondlicht seh' ich deine Augen blitzen,
sie lächeln verwegen und zieh'n mich an.
Du zeichnest mit deinen Fingerspitzen,
deine Wünsche, die ich nur erahnen kann.

Der Sog der Versuchung hält uns gefangen,
im Rausch der Begierde verschwimmt die Zeit.
Auf schneeweißem Laken brennt das Verlangen,
und ich lausche, wie's dich zum Höhepunkt treibt.

Ich lächle und greif' mir den Zeugen der Nacht,
im Weich meines Kissens versinke ich.
Die Perlen der Lust umschmeicheln mich sacht,
dann schließ' ich die Augen und küsse dich.

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